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Der Verein

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Ausbildung

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Sonstiges

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Stand: 19.09.2010
 

GHV Lübeck - Moisling e.V.

Lübschenfeld 20, 23556 Lübeck

Basisarbeit und Begleithundausbildung

Schon immer gehört die Grunderziehung, die Basisausbildung von Hunden und Hundhaltern zu den ureigensten  Aufgaben  eines  jeden Vereins. Leider von der Öffentlichkeit zu wenig beachtet,  setzten

die Vereine das fundierte Wissen von ausgebildeten Trainern und Ausbildungswarten in uneigennütziger Weise im Interesse aller Hundehalter ein. Mit ihrem umfassenden Ausbildungs-  und  Sportprogramm  können  die Hundesportvereine allen Hundehaltern

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ein Angebot zum Mitmachen unterbreiten.

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Und Mitmachen heißt für den Hundehalter, aktiv an einer Mensch-Tier-Beziehung zu arbeiten, sich durch das Mitmachen Probleme mit dem Vierbeiner zu ersparen und ihn zu einem angenehmen Hausgenossen und Begleiter zu erziehen.

In der Basisausbildung wird man in die Grund- kenntnisse der Ausbildung eingeführt. Leinenführigkeit sowie Sitz- und Platzübungen zu vermitteln, stehen im

Vordergrund der Bemühungen  der  Ausbildungswarte.  Der  Hundehalter

erlernt fachgerecht mit der Leine umzugehen, lernt Hörzeichen (Kommandos) und Körperhilfen richtig zu geben und vor allen Dingen, dass Langeweile der Tod aller Ausbildungsbemühungen ist.

Dies zu vermitteln ist die Aufgabe der Übungsleiter und Trainer, sie machen den Hundführer auf Eigenheiten seines Hundes aufmerksam und bieten Lösungsmöglichkeiten an.  Fachgespräche am Ran-

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de der Basisausbildung mit "alten Hasen" und unter Gleichgesinnten lässt das Verständnis für die eine oder andere seither nicht erklärbare Verhaltensweise von Ihrem Hund wachsen.

Die Gruppenarbeit, das heißt, die gleichzeitige Arbeit mit möglichst vielen Teams unter der Leitung des Ausbilders, ist für die Hunde "Gewöhnungstraining" für den Alltag. Sie lernen hier, dass nicht jeder Vierbeiner ein potenzieller Feind ist, den man anbellen oder angreifen kann. Für sie wird die Gruppenarbeit zum Meuteerlebnis, sie lernen dort vierbeinige Spielgefährten kennen, mit denen sie in einer Trainingspause herumtollen können. Gruppenarbeit ist also ein entscheidender Schritt auf dem Wege der Erziehung des Hundes zu einem folgsamen und zuverlässigen Begleiter.

Wer dokumentieren will, dass sein Hund ein "geprüfter" Begleithund ist, muss noch einen Schritt weitergehen in seinen Ausbildungsbemühungen. Alle bei der Ba-

sisausbildung gewonnenen Erfahrungen können nun in der erweiterten Aufgabenstellung der Begleithundprüfung erbracht werden. Der in der Prüfungsordnung festgelegte Ablauf der Begleithundprüfung wird den Hundeführern durch die Übungsleiter vermittelt. Zu den Prüfungsanforderungen gehören z.B. das "Frei-bei-Fuss-Gehen" des Hundes und das "Ablegen des Hundes unter Ablenkung". Dies sind alles Aufgaben, die sowohl im Training, als auch bei der Prüfung auf dem Übungsplatz gelöst werden müssen.

Praxisnah  ist  dann  das Training auf öffentlichen Strassen und Plät- zen. Das Verhalten des Hundes im Strassenverkehr,  gegenüber Passanten,  Sportlern, Radfahrern und anderen Tieeren wird durch ei-

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eifriges Training unter der Anleitung des Übungspersonals zur  Prüfungsreife  entwickelt.  Dass  in  der Verkehrserziehung von Hundeführer und Hund begleitende Informationen über das Strassenverkehrsrecht, Haftungsfragen, Umweltbewusstsein und Tierschutz mit eingeflochten werden, versteht sich von selbst.

Die Begleithundprüfung wird von Leistungsrichtern abgenommen, die in einer Leistungsurkunde den erfolgreichen Ausbildungsabschluss unterschriftlich beglaubigen. Wenn nunmehr das Team Hund/Hundehalter Spass und Interesse am "Sport mit dem Hund" gefunden haben, öffnen sich weitere Möglichkeiten, die auch die Vereine anbieten. Z.B. "Vielseitigeitssport", "Turnierhundsport",  "Agility" und /
oder “Obedience”.
 

Unsere Übungszeiten:
Mittwoch und Samstag ab jeweils 16:00 Uhr Gruppenarbeit für Beginer.
Samstags ab 17:00 Unterordnung für Fortgeschrittene.

Noch Fragen offen?
Diese beantwortet gerne Reinhold Wiechmann, Tel. 0451 / 803713.